Mit Oldie-Boliden auf Kirchentour
Eine außergewöhnliche Verbindung aus automobilen Raritäten, kulturellem Erbe und spirituellen Impulsen stand im Mittelpunkt der ersten österreichischen Oldtimerwallfahrt 2026.
Die Organisatoren Wolfgang Brandstetter und Christian Bauer vom Waldviertler Oldtimerverein luden zu einer rund 200 Kilometer langen Ausfahrt zu den traditionsreichen Wallfahrtsorten des Waldviertels ein.
Ausgangspunkt war Maria Dreieichen, wo die Teilnehmer vor der Basilika von Pater Michael Hüttl und Bürgermeister Wolfgang Schmöger auf ihre Reise entsandt wurden. Erster Halt war die Wallfahrtskirche Maria Langegg. Dort erhielten die Teilnehmer im Rahmen einer Führung durch das Wallfahrtsmuseum Einblicke in die religiöse und kulturelle Geschichte des Ortes.
Zu den Gästen zählten unter anderem Milizoffizier und Obmann der Raiffeisen-Holding Wien/Niederösterreich Erwin Hameseder, Bürgermeister Gerhard Lentschig mit Vizebürgermeister Heinrich Nagl, Notar Harald Oppeck sowie der Mediziner Gerald Oppeck.
Die Route führte anschließend weiter nach Maria Laach, wo Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger eine kurze Andacht hielt. Danach fuhr der Konvoi nach Maria Taferl. Neben der Besichtigung der imposanten Basilika stand dort auch der geistliche Zuspruch von Kräuterpfarrer Benedikt im Mittelpunkt, der den Teilnehmern seinen Segen erteilte.
Die Ausfahrt erwies sich nicht nur für Liebhaber historischer Fahrzeuge als besonderes Erlebnis. „Auf einer Strecke voller historischer Sehenswürdigkeiten und regionaler Besonderheiten bieten wir einen interessanten Mix aus Kultur und Tradition. Unsere Ausfahrten sollen über das Oldtimervergnügen hinaus Einblicke in die Besonderheiten unserer Heimat vermitteln“, betonte Obmann Wolfgang Brandstetter.
Das Konzept ging auf: Die erste österreichische Oldtimerwallfahrt vereinte automobile Leidenschaft, gelebte Tradition und spirituelle Einkehr zu einer Veranstaltung, die bei den Teilnehmern auf ganzer Linie Anklang fand und nach einer Fortsetzung verlangt.